Projekt

Bauabschnitt SMART CITY SÜD

Waagner-Biro-Straße, Graz, Österreich
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→ My Smart City Graz entsteht - mit der bestehenden Helmut List Halle im Zentrum - auf einem ehemaligen Industriegebiet entlang der Waagner-Biro-Straße. Entwicklung, Planung und Umsetzung des neuen Stadtteil im Westen von Graz beleben eine Fläche von 8,2 Hektar. Das Ergebnis: Ein innovatives Wohn- und Geschäftsareal mit großzügigen Grün- und Parkanlagen. Das engagierte Energiemanagement bestehend aus zukunftsorientierten technischen Errungenschaften führt in Richtung “Zero Emission”. Ein Schritt, der Graz den Weg als Stadt der Zukunft ebnet.

ENTWICKLUNG
TRIVALUE, WEGRAZ, Haring-Group

ARCHITEKT
PENTAPLAN ZT GmbH


STATUS
01|2019

NUTZFLÄCHE
24.800m2

LAGE

Das Smart-City-Areal Waagner-Biro-Straße liegt rund 2 km nordwestlich der Grazer Innenstadt (Waagner Biro-Straße / Peter Tunnergasse). In unmittelbarer Nähe (ca. 500 m) befindet sich das Landeskrankenhaus Graz-West und das Unfallkrankenhaus, der Grazer Hauptbahnhof liegt ca. 800 m weiter südlich. Mit der Helmut List Halle liegt seit 2003 ein für Graz wesentlicher Veranstaltungsort mitten im Projektgebiet.

PROJEKT
BESCHREIBUNG

Am 7.2.2019 fand das Start-Up zum Projekt statt. Mehr zum Start-Up

Die südlich der Helmut List Halle gelegene SMART CITY SÜD präsentiert sich als “Eingang” zum smarten neuen Stadtteil und beherbergt sowohl Wohn- als auch Geschäftsflächen. Die Gestaltung des Gebäudes mit 24.800 m2 Gesamtnutzfläche ist angelehnt an die Geschichte des Standortes, der einst vom Stahlbauunternehmen Waagner Biro als Industrieareal genutzt wurde. So erinnert die Bauform des Gebäudes an die früheren Fertigungshallen mit ihren flach geneigten Satteldächern. Für die Fassaden wurde bewusst eine rohe Materialität mit industriellem Charme ausgewählt. Das Erdgeschoss wird der gewerblichen Nutzung dienen und neben einem Lebensmittelgeschäft auch eine Bäckerei, einen Kindergarten und ein Fitnessstudio beherbergen. Auf sechs weitere Stockwerke verteilt, sind 252 Wohnungen unterschiedlicher Größen mäanderförmig um zwei großzügige Höfe angeordnet. Die attraktive Begrünung entspricht dem Bedürfnis der Nutzer nach Natur im unmittelbaren Wohnumfeld und wird maßgeblich zur Wohnzufriedenheit beitragen. Im Süden und Norden schließen Wände aus gestapelten Schiffscontainern das Gebäude ab. Als beispielgebende Antwort auf die Frage nach „Platz“ bieten die, den Wohnungen zugeordneten Container, zusätzlichen Stauraum. Die bunten Container spiegeln die Heterogenität der Gebäudenutzer wider. Die Freibereiche dazwischen werden zumeist von zwei Wohnungen gemeinsam genutzt werden. Die geplanten Büroflächen ergänzen das Angebot heterogener Nutzungsmöglichkeiten und lassen einen inspirierenden, lebendigen Ort entstehen.